Omasprintfarm – wie aus einer Idee eine Familiensache wurde

Angefangen hat unsere Geschichte vor rund drei Jahren mit einem Mähroboter. Der Segway Navimow i105 zog bei uns ein, weil er damals zu den ersten Modellen unter 1.000 Euro gehörte, die ohne Begrenzungsdraht auskamen. Kein Kabel im Garten verlegen – das klang gut. Und der kleine Helfer machte seinen Job: Er mähte, wir freuten uns, der Rasen war ordentlich.

Dass er einmal den Anstoß für einen eigenen Shop geben würde, hätten wir damals wohl kaum gedacht.

Erst kam Oma. Dann kam der Drucker.

Durch einen Freund entdeckte Oma das Thema 3D-Druck. Und wer Oma kennt, weiß: Wenn sie etwas begeistert, wird nicht lange gefackelt. Ein Bambu Lab P1S musste her. Unbedingt.

Dann wurde gedruckt, was das Zeug hielt. Erst volle Kanne Halloween, danach natürlich Weihnachten. Der Drucker hatte gut zu tun, und aus der neuen Begeisterung wurde schnell ein Hobby mit ziemlich vielen Möglichkeiten.

Irgendwann durfte ich dann auch mal ran.

Vom Rasen auf die Designspur

Auf MakerWorld fand ich Räder für unseren Navimow und druckte sie aus. Die waren okay. Aber beim Anschauen blieb dieser Gedanke: Da geht doch noch etwas.

Also sprachen wir mit einem unserer Söhne, der genauso viel Freude an Autos und schönen Felgen hat wie wir. Aus der Idee wurde ein eigener Entwurf – inspiriert von einer klassischen Sportfelge aus der Autowelt, passend für unseren kleinen Helfer im Garten.

Plötzlich hatte der Navimow nicht nur einen gepflegten Rasen hinterlassen, sondern selbst einen neuen Look.

Und wir hatten etwas geschaffen, das uns richtig gut gefiel.

Eine Familienidee bekommt einen eigenen Shop

Zunächst wollten wir unsere Felge auf MakerWorld mit anderen teilen. Schließlich waren wir selbst dort auf die ersten Ideen gestoßen. Dann kam die nächste Überlegung: Vielleicht gibt es auch Menschen, die ihrem Mähroboter diesen Look gönnen möchten, aber keinen eigenen 3D-Drucker haben.

So entstand nach und nach Omasprintfarm.

Aus Omas Begeisterung, einer Idee im eigenen Garten und dem gemeinsamen Tüfteln wurde ein kleines Familienprojekt. Bei uns kommen Kreativität, Technik und die Freude zusammen, Dinge selbst zu entwickeln.

Inzwischen sind unsere beiden Navimow-Felgendesigns als eingetragene Designs beim Deutschen Patent- und Markenamt hinterlegt. Ein besonderer Meilenstein für uns – denn angefangen hatte alles mit einem Mähroboter und dem Gedanken: „Das könnte doch noch schöner aussehen.“

Die beiden Registereinträge findet ihr hier: Navimow-Felgendesign 1 und Navimow-Felgendesign 2.

Und die Ideen gehen uns noch lange nicht aus: Weitere Felgen für Mähroboter sind bereits geplant.

Jetzt fährt die Ideenwerkstatt mit

Mit dem Kauf unseres Campers hat sich gleich das nächste Kapitel geöffnet. Denn auch unterwegs begegnen uns Dinge, bei denen wir denken: Das müsste sich doch praktischer lösen lassen.

Also wird wieder überlegt, konstruiert, gedruckt und ausprobiert. Diesmal für das Leben auf Rädern.

Den Anfang machen unsere Glas- und Tellerhalter für den Camper. Kleine Helfer, die aus unserem eigenen Alltag entstanden sind und nun auch euren Campingalltag ein bisschen einfacher machen sollen.

Was uns antreibt

Unsere Geschichte und Werte

Naja, mir gefällt das Thema Kreativität, Handarbeiten und mein neues Hobby 3D Druck. Daher habe ich das jetzt zu meiner Berufung gemacht.

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